Wer wie ich von der mAlerei leben möchte und wer seine ganze Kraft in sie setzt, der sollte nicht nur die notwenigen Techniken beherrschen, sondern auch über viel theoretisches Fachwissen verfügen. Nur so kann ein dauerhafter Erfolg entstehen und die künstlerische Zufriedenheit mit dem eigenen Schaffen hoch gehalten werden.

Vor dem malen

Am Anfang eines jeden Bildes stehen unzählige Gedanken. Diese muss man einordnen und sortieren. Die Künstlerin maeklare verwendet dafür Notizbücher in welchen sie allerlei Gedankensprünge schreibt. Daraufhin entwickelt sie noch in diesen kleinen Heftchen erste grobe Skizzen. Es ist ratsam diese dann für einige Zeit bei Seite zu legen und sich erst später zu überlegen ob diese Entwürfe dazu taugen ordentlich auf die Leinwand übertragen zu werden.

Die richtige Wahl der Materialien

Bei der Malerei können die unterschiedlichsten Stilmittel und Materialien eingesetzt werden. Traditionell wird mit Stiften oder Pinseln Farbe auf eine Leinwand gebracht. Doch die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Einige große Künstler arbeiten etwa mit sogenannten Schüttbildern. Dafür wird die zu bemalende Fläche auf den Boden gelegt oder an eine Wand gelehnt. Anschließend wird aus Eimern oder Töpfern großflächig Farbei darauf aufgetragen. Diese Prozedur kann häufig sehr schnell von statten gehen, jedoch auch mehrere Monate Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Erst wenn die gewünschten Formen, Konturen und Texturen so abgebildet wurden kann das Bild zur Trocknung gelagert werden. Neben traditionellen Maltechniken arbeiten Künstler wie maeklare bevorzugt auch mit außergewöhnlichen Materialien. So wird etwa Spargel als Pinsel zweckentfremdet oder aber aus diversen Obst- und Gemüsesorten spezielle Farbe hergestellt.

Die Qual der Wahl bei Galeristen

Der Kunstmarkt hat in den vergangenen vier Jahrzehnten einen regelrechten Boom erlebt. Deshalb verwundert es auch nicht, dass zahlreiche Galerien eröffnet wurden, welche sich der Ausstellung und Anpreisung von Kunst verschrieben haben. Gerade als junge Künstlerin bzw. als junger Künstler sollte man sich bei der Wahl der richtigen Galerie ausgiebig Zeit nehmen. Schließlich sind die ersten Schritte auf dem Kunstmarkt auch die wichtigsten und können daher richtungsweisend für die Zukunft sein. Gute Galerien erkennt man häufig daran, dass sie ein breit gefächertes Sortiment an Kunstformen Raum schaffen und dieses mit qualifiziertem Fachpersonal dem Publikum präsentieren. Außerdem erkennt man professionelle Galeristen an deren Kontakte am internationalen Kunsthandelsmarkt. Ist eine Galerie gefunden, so sollten die eigenen Kunstgegenstände vorsichtig dort hin transportiert werden. Vor Ausstellungseröffnung muss die richtige Platzierung der jeweiligen Objekte gut überlegt werden und auch die Ausleuchtung sollte mit Bedacht gewählt werden.